Hauskatze
Heilige Birmakatze
Sandkatze
Eurasischer Luchs
Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Signalverhalten

Kommunikation

Löwenkopf

Abb.: nach Ellenberger, Anatomie für Künstler, 1898

Unter Signalverhalten kann die Abgabe und Aufnahme von Signalen innerhalb einer Art, aber auch zu ihrer Umwelt verstanden werden. Das innerartliche Signalverhalten beginnt bereits unmittelbar nach der Geburt, ist bei Neugeborenen Kätzchen durch die Suche nach Wärme des Nestchens, der richtigen Zitze, der Aufnahme des Geruchs der Mutter etc. geprägt und damit gleichzeitig dem Mutter-Kind-Verhalten zuzuordnen. Ein großer Teil des Signalverhaltens ist angeboren.

Signale können sich auf alle Sinne der Katze beziehen und müssen nicht zwangsläufig aktiv von einem Beteiligten ausgehen, so kann beispielsweise auch einfach das Aussehen ein Schlüsselreiz für bestimmte Verhaltensweisen darstellen (Beispiel: Kindchenschema).

Aktive Signale: Möchte eine Katze Kontakt aufnehmen, so stellt sie beispielsweise ihren Schwanz auf. Eine durchs Gras streifende Katze ist im Normalfall für ihre Artgenossen kaum sichtbar. Mit aufgestelltem Schwanz jedoch, ist sie auch aus der Entfernung sicher erkennbar.

Bei der Kommunikation der Katze stellen des weiteren Gerüche (chemische Kommunikation) und Kratzspuren (optische Kommunikation) wichtige Signale dar.

Ein natürliches und damit normales Verhalten ist somit auch das Markieren mit Harn, nichts desto trotz eine – im Zusammenleben mit dem Menschen – unerwünschte Verhaltensweise.

Chemokommunikation Lebewesen, die in Gruppen oder Familienverbänden zusammenleben, müssen sich miteinander verständigen. Auch für sogenannte "Einzelgänger", zu denen landläufig die meisten Arten der heute lebenden Katze...

Lautgebung Die akustische Verständigung der Katze, die Lautgebung wurde bisher nur ansatzweise untersucht. Fest steht, das es bestimmte Typen von Lauten gibt, die unsere Hauskatzen "von sich geben" und die sich...