Hauskatze
Heilige Birmakatze
Sandkatze
Eurasischer Luchs
Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Fette

Fette

Dienen als Energiequelle zur Bildung von Körperbestandteilen (insbes. Zellmembranen), zur Aufnahme fettlöslicher Vitamine sowie zur Zuführung essentieller Fettsäuren.

Fett liefert bei gleichem Gewicht etwa 2 ¼ mal soviel Energie wie Kohlehydrate oder Proteine und ist sehr gut verdaulich. Katzen können grundsätzlich sowohl tierische als auch pflanzliche Fette ohne Schwierigkeiten verdauen. Die Verdaulichkeit im Katzenfertigfutter liegt zwischen 74 und 91 % und kann von der Herkunft seiner Bestandteile abhängen (Krafft/Dürr et al.)
Allerdings führen einige hydrogenierte Fette, z.B. Kokosöl ggf. zu Leberverfettung.

Der tägliche Energiebedarf von Katzen kann zu etwa ¼ bis ½ durch Fette abgedeckt werden. Der Fettanteil in der Nahrung lässt sich ohne negative Folgen bis auf 64 % steigern, was die Akzeptanz des Futters erheblich verbessert.

Ein Mangel an essentiellen Fettsäuren wie z.B. Linolsäure und Arachidonsäure kann die Zuchtfähigkeit von Katzen beeinträchtigen und zu Anomalien und Tod der Embryos führen. Ausserdem wird die Wundheilung verschlechtert und trockene, schuppige Haut und glanzloses Fell verursacht. Im Katzenfutter sollte etwa 5g Linolsäure je kg Trockenmasse enthalten sein.

Bemerkenswert ist auch, das Arachidonsäure von allen Tieren, ausser von Hauskatzen und Löwen selbst synthetisiert werden kann. Arachidonsäure ist nur in tierischen Fetten enthalten und sollte etwa 0,2 g je kg Trockenmasse des Katzenfutters betragen.