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Hauskatzen am Topkapi

Mechanorezeptoren

Rezeptoren in der Haut

Bei einem Mechanorezeptor handelt es sich um eine Sinneszelle, die auf Druck oder Zug sowie Vibration reagiert. Weitere Arten von Sinneszellen reagieren auf Temperaturunterschiede (Thermorezeptoren) oder Schmerz (Schmerzrezeptoren). In Abhängigkeit vom Zweck der Wahrnehmung lassen sich die Rezeptoren in schnell und langsam adaptierende einteilen. Dem Schutz des Körpers dienende Wahrnehmungen (Schmerz) werden beispielsweise über schnell adaptierende Sinneszellen übertragen.

Mechanorezeptoren ermöglichen das taktile Wahrnehmen der Säugetiere, einschließlich des Menschen (Tastsinn). In die Haut sind verschiedene Mechanorezeptoren eingebettet. Hier finden sich

Vater-Pacini-Körperchen
Meissner-Körperchen
Merkel-Zellen
Ruffini-Endigungen und
freie Nervenendigungen

Empfängt ein Mechanorezeptor einen Reiz, so beginnt er Impulse mit steigender Frequenz abzugeben. Dabei steigt die Frequenz mit der Reizstärke. Die Rezeptoren adaptieren, d.h. sie passen sich dem Reiz an. Dies widerum bedeutet, dass nach der Adaption keine weiteren Impulse mehr gesendet werden, was beispielsweise dazu führt, dass wir ein Kleidungsstück auf der Haut nicht mehr wahrnehmen, während ein neuer Reiz, z.B. eine Berührung erneut zur Abgabe von Impulsen und damit zur Wahrnehmung durch das Individuum führen.

Pacini-Körperchen

Pacini-Körperchen sind schnell adaptierende Mechanorezeptoren, die tief in der Haut eingebettet sind. Sie ragieren auf heftige Vibration, Druck und Berührung. Ihre Empfindlichkeit liegt bei etwa 250 Hz.

Meissner-Körperchen

Meissner-Körperchen sind schnell adaptierende Mechanorezeptoren, die in der Hautobefläche eingebettet sind. Sie ragieren auf leichte Berührung, Änderungen der Textur und relativ langsame Vibrationen. Ihre Empfindlichkeit liegt bei bis zu 50 Hz.

Merkel-Zellen

Merkel-Zellen sind langsam adaptierende Mechanorezeptoren, die in der Hautobefläche eingebettet sind. Sie ragieren auf Berührung, Druck und Änderungen der Textur und relativ langsame Vibrationen. Dabei reagieren sie auf stetige Einwirkungen und schwache Empfindlichkeit bis zu 15 Hz.

Ruffini-Endigungen

Ruffini-Endigungen sind langsam adaptierende Mechanorezeptoren, die tief in der Haut eingebettet sind. Sie ragieren auf stetige Einwirkungen.

freie Nervenendigungen

freie Nervenendigungen haben ein breites Spektrum an Adaptionsgeschwindigkeiten. Sie kommen in allen Hautschichten vor und ragieren auf Berührung, Druck und Zug ebenso wie auf Temperaturunterschiede und Schmerz.

Quellen:

* Cutaneous machanoreceptors; Research Center “E.Piaggio”, Faculty of Engineering, University of Pisa; http://www.centropiaggio.unipi.it/sites/default/files/course/material/Cutaneous_mechanoreceptors.pdf
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