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Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Die zahmen Wilden und die wilden Zahmen

Die zahmen Wilden und die wilden Zahmen

die tierische Lebensgeschichte von Maria Falkena-Röhrle

Edition Welt der Katzen
Format ca. 17x22 cm, Hardcover
544 Seiten mit ca. 200 Abbildungen
Preis: EUR [D] 49,95

ISBN-13: 978-3-8391-0383-8 ; ISBN: 3839103835

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gekürzte Ausgabe ohne Fotos
316 Seiten, Format 17x22 cm
Preis: EUR [D] 19,95

ISBN-10: 3842377452; ISBN-13: 978-3842377455
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Buena

© Maria Falkena

Im Gedenken an

Maria Falkena-Röhrle (*15.03.1920 +02.06.2009)

"Durch Jahrtausende haben die Menschen geglaubt, das nur der denken kann, der ihre Sprache kennt und sich ihrer bedient; der Sprache, die der Entwicklung der Menschen den Tieren gegenüber einen so großen Vorsprung erbracht hat und die zu so viel Verständnis und Mißverständnis geführt hat." (Maria Falkena-Röhrle in "Die zahmen Wilden...")


Liebe Maria,

wir sind davon überzeugt, dass Du all Deine Lieben, gleich ob Mensch oder Tier, hinter dem Regenbogen wiedertreffen wirst.
Wir sind froh, das wir Dich kennenlernen durften. Wir werden Dich nie vergessen.

Deine
Sabine und Marcus Skupin
Dorsten, Deutschland

Vorwort Es liest sich so einfach: "Dieses ist eine vom Aussterben bedrohte Tierart." Uns steht dabei ein biologischer Begriff vor Augen. Wenn dagegen jemand sagen würde "Die Menschheit stirbt aus", dann wü...

Mein Dank An allererster Stelle und immer gilt mein Dank meinem Mann, dem ich alles was ich tat und tue und was ich erleben durfte zu verdanken habe. Alles geschah im Schutz seiner Sorge und Liebe, die ich n...

Kapitel 01 - Margaytje War es Glück oder nur Zufall, dass das Schicksal mir das Vorrecht gegönnt hat, die südamerikanischen Tigerkatzen kennen lernen zu dürfen? Ich weiß es nicht. Mit ihnen habe ich vieles erfahren, d...

Kapitel 02 - Intermezzo Es gibt Leute die behaupten, dass es rote Rosen für sie regnen sollte, andere gibt es, die beim ersten, besten Mißgeschick verkünden, dass sie nun einmal immer Pech haben. Da nun in dieser Geschich...

Kapitel 03 - Kleine Buena Das erste Ergebnis meiner vielseitigen Korrespondenz zeigte sich in den ersten Septembertagen des Jahres 1961. Aus England kam meine erste Abessinierkatze "Taishun Cleonie". Sie war gut drei Monate...

Kapitel 04 - Buena Wie ich schon sagte, waren wir von der Anpassungsfähigkeit unseres kleinen "Wildlings" angenehm überrascht. Das was sie von uns dachte, konnte sie uns ausgezeichnet in ihrer Tiersprache deutlich ma...

Kapitel 05 - Candy Wieder einmal stand Weihnachten im Zeichen einer Wildkatze. Nur hatten wir diesmal die Angst der Krankheitsperiode hinter uns und durften ernsthaft hoffen, dass wir unser Wildkatzenbaby groß (wie g...

Kapitel 06 - Ein Versprechen muss man halten Candy, die kleinste der Katzen in unserem Haushalt war in keiner Hinsicht den anderen unterlegen. Sie passte sich den Gewohnheiten des Haushalts an, ohne ihre beinah hoheitsvolle Haltung aufzugeben...

Kapitel 07 - Die goldene Göttin Im Februar 1962 hatten die Arbeiten im Garten begonnen. Was im Winter als ein relativ einfacher Plan erschienen war, stellte sich als eine Riesenarbeit heraus. Erst wurde das Dach, ein Gitterdach, ...

Kapitel 08 - Assunta Ein Buch wie dieses muß notgedrungen zum großen Teil autobiografisch werden, wie jedes Buch über Tiere, das nicht fiktiv oder ein reines Sachbuch ist. Das Los der Tiere, die man "besitzt" (ein Wort...

Kapitel 09 - Über viel zu zahme Wildkatzen aber auch über Manipulationen an Elefanten, Mäusen und Affen So einseitig katzengerichtet, wie es bisher scheint, war unser Leben übrigens nicht. Nur füllten die Katzen einen so wichtigen Teil uns...

Kapitel 10 - Gehet hin und vermehret Euch Das "Gehet hin und vermehret Euch" war wohl (wenn überhaupt von jener Instanz ausgesprochen, in deren Namen es zitiert wird) im Prinzip für alle Lebewesen gemeint. Sie alle haben den Drang zur Erha...

Kapitel 11 - Verhaltens-Verständnis In Minden, der kleinen Stadt in Westfalen, in der meine Kindheit sich vollzog, gab es keinen Tiergarten, nur Enten im "Schwanenteich", die man füttern durfte. Aber einmal im Jahr besuchten wir mein...

Kapitel 12 - Der Kinkajou Ich habe, nach bestem Wissen, bei allem was ich bisher schrieb, auch Zeitangaben gemacht. Was man aber dazu in die Erinnerung zurückrufen müsste, ist: was war das eigentlich für eine Zeit? Die sec...

Kapitel 13- über Katzen, Kinder ... Über Katzen, Kinder und einen verschwundenen Kinkajou Im Februar bekam Dalila ihre Babys, das Resultat des Weihnachtsbesuchs bei Simba. Es waren wirklich wunderschöne Jungtiere, ganz wie wir erwar...

Kapitel 14 - Der Kuß Auch Assunta war inzwischen "zu Besuch" bei Gré Jebbinks Simba gewesen und hatte zwei wunderschöne Töchterchen und einen Sohn bekommen. Eins der jungen Kätzchen sollte Gré haben und das andere blie...

Kapitel 15 - Goldkinder ... Wie ich schon vorsichtig angedeutet habe, entsprach unser Haus längst nicht mehr den bürgerlichen Begriffen der haushaltlichen Perfektion, das versteht sich. Aber, wenn wir ehrlich sein wollen: ein...

Kapitel 16 - Ein ganz natürliches Ereignis Wer eine Hauskatze hat, dem wird bestimmt schon aufgefallen sein, daß die Katze, ehe sie zum Sprung ansetzt, erst eben mit den Hinterpfoten trappelt. Manchmal wackelt sogar ihr ganzes Hinterteil da...

Kapitel 17 - Familiengründung Milagro war, wie schon gesagt, ein Macho. Während Candy ihr Baby zur Welt brachte und wieder verlor und jetzt langsam den normalen Rhythmus des Katzenlebens wieder aufnahm, machte er sich auf zu ne...

Kapitel 18 - Gloria Natürlich waren wir neugierig, was nun das Resultat von Milagros eifrigen Bemühungen sein würde. Nicht, daß wir einfach da saßen und abwarteten, dafür gab es nun doch zuviel zu tun in unserm Katzen...

Kapitel 19 - Victor und Victoria Mit dem Haus an der Jacob Marislaan hatten wir wirklich Glück gehabt. Es war das ideale Haus, wenn man eins suchte, das zum Urwald umgezaubert werden sollte, wenn es dafür auch keineswegs gebaut wa...

Kapitel 20 - Kinderstube In jeder Familie gibt es von Zeit zu Zeit Probleme. Das Problem der Verteidigung der Privatsphäre, die für eine junge Oncillamutter eine absolute Notwendigkeit ist, war jetzt zweimal in erster Inst...

Kapitel 21 - Zusammen leben Es gab zwei Möglichkeiten, die Oncilla-Babys mit den anderen bekannt zu machen. Entweder würde ich sie nun das Haus erkunden lassen, - neugierig genug waren sie dazu - oder ich würde erst einmal ei...

Kapitel 22 - Flecken ein Kapitel für Katzenkenner und solche, die er werden wollen Am 3. Dezember 1964 bekam Aurelia drei winzige Babys. Milagro war noch einmal der Vater von drei "nicht möglich erachteten" Oncilla-Ab...

Kapitel 23 - "Homo Journalensis" Das erste, das im frühen Frühjahr 1965 geschehen mußte, war eine Reorganisation des Gartens. Bisher war der ganze Garten mit Ausnahme des Teils, der für die Kater abgezweigt war, ein einziger, groß...

Kapitel 24 - Armer Kinka Der Sommer war so schön. Unsere große Katzenfamilie genoss den Garten. Sie spielten miteinander und waren fröhlich. Die drei Aurelia-Babys blieben ein unzertrennliches Trio. Manchmal machte Gloria ...

Kapitel 25 - Vaterschaftswehen Wie wir sehen werden, trifft die im Übrigen unbestrittene Weisheit von Wilhelm Busch auf Milagro nicht ganz oder höchstens was den zweiten Teil dieses so viel zitierten Buschzitates betrifft zu. Ab...

Kapitel 26 - Die Prägung Zu Anfang erwähnte ich schon einmal das Buch von Professor Konrad Lorenz "Er sprach mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen". Das Hauptthema in diesem Buch ist die "Prägung". Soviel mir bekannt is...

Kapitel 27 - Zum Geburtstag Die Zeitschrift, die der Verein publizierte, der das Züchten und Liebhaben von Katzen fördern wollte und bei dem ich Mitglied war, fragte immer wieder um Beiträge für seine Zeitschrift. Trotz viele...

Kapitel 28 - Stolpersteine Das oben stehende, holländische Sprichwort besagt es deutlich: Esel sind nicht so dumm, wie wir Menschen immer gern behaupten. Allerdings sind sie meist außerordentlich gutmütig, was nicht nur beim...

Kapitel 29 - Das alte Haus Zum Briefe schreiben an den Abenden hatte ich längst keine Zeit mehr. Nach einem Tag als vielfache Katzenmutter ist man am Abend zu müde zum Schreiben. Teilweise war das auch die Schuld der Post. D...

Kapitel 30 - Flora und Fauna "Wenn wir unseren Kindern diese Welt erhalten wollen, dann müssen wir wieder lernen, in Harmonie mit der Natur zu leben." Da steht er, dieser schöne Satz. Ich wollte nicht auf ihn verzichten. Er i...

Kapitel 31 - Das Recht auf Leben Kurz vor Weihnachten gab es den ersten Ärger in Ingen. Ich hörte auf einmal laute Schüsse und lief nach draußen. Da scheuchte eine Horde junger Männer mit ihren Hunden die Hasen auf und ein paar Mä...

Kapitel 32 - Schwere Zeiten Am liebsten würde ich dieses Buch hier abschließen. Einfach schreiben: ... und sie lebten noch lange und glücklich. Leider erzähle ich kein Märchen, sondern ich habe, so gut ich konnte, alles so er...

Kapitel 33 - Ihr letzter Tag Wir waren von der Stadt in eine ländliche Umgebung gezogen, in der wir Ruhe und Freiheit zu finden hofften. Meinem Mann war inzwischen durch seine Operation ein neues Leben geschenkt. Wir hatten da...

Kapitel 34 - Abschied vom alten Haus Es gibt Millionen Menschen auf der Welt, die keine einzige Wildkatze wirklich gekannt haben. Was sage ich? - Millionen? - Milliarden sind es. Sie alle leben ganz ruhig dahin, haben ihre Sorgen und ...

Kapitel 35 - Epilog Neun Jahre haben wir mit unseren Katzen noch in dem kleinen Dorf am Rhein gewohnt. Zwischen dem neuen Wintergarten und einer großen Garage wurde der Garten mit einer hölzernen "Mauer" umgeben, die ...

Nachwort Diese Geschichte, dieser Teil meines Lebens hat sich in den Jahren zwischen 1960 und etwa 1995 des vorigen Jahrhunderts abgespielt. 1992, als wir mit den letzten Katzen nach Driel gezogen waren, fi...