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 | Ernährung / Jagd |
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Die Nahrung des Geparden besteht überwiegend aus Gazellen, Antilopen, Impalas, Kudus oder auch Zebras sowie Vögeln, Kaninchen und Nutzvieh und wird tagsüber hauptsächlich am frühen Morgen oder am Spätnachmittag, wenn die Temperaturen einigermaßen erträglich sind, erjagt. Gelegentlich allerdings jagen Geparde auch in der gleissenden Sonne, was den Vorteil bietet, dass Nahrungskonkurrenten ruhen und die Chancen, das die eben erjagte Beute nicht durch Dritte gefressen wird, deutlich erhöht. Das natürliche Vorkommen von Geparden zeigt an, dass es Beutetiere in einer Größenordnung von 20-50 kg gibt. Die übliche Beute besteht aus Huftieren mit einem Gewicht von bis zu 40 Kilogramm (Quelle 13).
Die Jagdfrequenz liegt bei 2-3 Tagen. Nur Weibchen, die Jungtiere zu versorgen haben und zusätzlich zum eigenen auch den Nahrungsbedarf des Nachwuchses erjagen müssen, gehen täglich auf die Jagd. Übrigens dürfen bei den Geparden - im Gegensatz z.B. zu den Löwen - die Jungtiere immer zuerst fressen.
Geparde nähern sich zunächst langsam an Beutetiere an, suchen sich dabei ein bestimmtes Tier aus der Herde aus und hetzen dieses dann mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Dieses Tempo können sie allerdings nicht lange durchhalten und verbrauchen bei der Jagd sehr viel Energie. Eine längere Hetzjagd, wie sie gelegentlich durch den Vergleich mit Hunden angedeutet wird, ist dem Gepard nicht möglich. - Er würde schlichtweg "überhitzen". Während die Herzfrequenz eines ruhenden Geparden bei 120-170 Schlägen in der Minute liegt, ist sie nach der Jagd auf 200-250 Schläge per Minute angestiegen. Auch die Atemfrequenz steigt von etwa 20-30 Atemzügen im Ruhezustand auf 150-200 Atemzüge pro Minute an.
Ist die Beute erreicht, wird sie mit den Vorderpranken zu Boden geworfen und durch Kehlbiss - der zu einem Ersticken der Beutetiere führt - getötet.
Bevor das geschlagene Wild gefressen werden kann, müssen Geparde zunächst mehrere Minuten (im Extremfall bis 30 Minuten) ausruhen (dem erhitzten Körper eine Abkühlung gönnen) um ihre Beute dann an einen schattigen Ort zu ziehen und dort hastig zu verschlingen. Problematisch ist, das während der erforderlichen Verschnaufpause die Tiere ihre Beute oft nicht wirksam verteidigen können, so dass diese zwischenzeitlich häufig durch Löwen, Hyänen oder auch Paviane gefressen wird.
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Lebensraum & Verhalten Fortpflanzung
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Druckbare Version
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