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Hauskatzen am Topkapi

Ceylon Cat

Die Ceylon Cat

Ceylon Katze

© Andrea Breuer

Alte Rasse – Neu entdeckt
ein Rasseportrait von Andrea Breuer; Cattery: RatnaLanka

„Das aufrichtige und tolerante Benehmen der Ceylon Cat erinnert an den Charakter der Einwohner der „strahlenden Insel“, die immer zu einem Lächeln oder einer Liebenswürdigkeit bereit sind“

schrieb Dr. Paolo Pellegatta, der die temperamentvollen Exoten entdeckte und nach Europa brachte. Auf Teeplantagen und bei alten Tempeln Sri Lankas begegnete er den kleinen Katzen mit den großen Augen. Nicht nur ihre ungewöhnliche Vorliebe für Kokosnuß bezauberte den italienischen Tierarzt, sondern vor allem das Markenzeichen der Ceylon Katze: Der träumerische Blick der Augen, in dem die ganze Weisheit Asiens verborgen scheint. Doch die zärtliche Dschungelkatze hat noch mehr zu bieten. Das Fell ist wildhasenartig gemustert (diese Zeichnung wird „Chaus“ genannt) oder hübsch gestreift („Continental“) oder auch eine Mischung aus Beidem: Der Körper getickt, die Beine gestreift („Bentota“). Auf der Stirn trägt die Ceylonesin die heilige „Kobra“, eine Fellzeichnung, die von den Einwohnern Sri Lankas sehr geachtet wird. Die Fellfarben der zierlichen Katze, die neben einer Hauskatze wie ein Jungtier wirkt, sind „manilla“ und rot, selten auch blau oder creme. „Manilla“ wird die Wildfarbe genannt, die von warmen Honig- und Zimtfarben bis hin zu kalten Aschfarben variiert, aber immer reizvoll ist.

1984 brachte Dottore Pellegatta die ersten Ceylon Katzen nach Italien und gründete mit anderen Züchtern den Ceylon Cat Club „Club Amatori del Gatto di Ceylon“ mit dem Ziel, die Ceylonesin als natürlich entstandene Rasse so zu erhalten, wie sie sich ohne gezielte Zucht entwickelt hat. Es war ein langer Weg, bis diese alte Hauskatzenrasse 1993 in Europa als neue Rasse anerkannt wurde. Dank der hervorragenden Arbeit des Clubs findet sich die Ceylon Katze inzwischen in der Schweiz, in Frankreich und –seit 1996- in Deutschland: Sechs Katzen leben in Baden-Würtemberg, eine Ceylon-Dame in NRW.

Die wärmeliebenden Exoten eignen sich hervorragend für die Wohnungshaltung. Sie sind verspielt und sprechfreudig. Auf Ausstellungen sind sie erfolgreich – selbst Wildimporte bezaubern durch ihre freundliche Art und Anpassungsfähigkeit.

Weitere Fotos

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