Mythen
Freyja
Freyja, Göttin der nordischen Mythologie, eine der Wanen, wird häufig mit einer oder mehreren Katzen abgebildet. Katzen waren es auch, die ihren Streitwagen durch die Wolken zogen.
Sternbild Löwe
Das Sternbild des Löwen wurde von Zeus am Himmel geschaffen, als Andenken an den Kampf des Herakles mit einem Löwen, den dieser in der Höhle von Nemeia im "Schraubstock seiner Fäuste" erwürgte. - Es mahnt das unaufhörliche Ringen an, das dem Menschen auf der Erde bestimmt ist.
Kampf in Rom
Bei den altrömischen Löwenkämpfen sollte einst der Sklave Androclus in die Arena geschickt, den Tod im Kampf mit einem Löwen finden.
Der Löwe jedoch trottete freundlich auf ihn zu und schmiegte sich an seine Beine. - Es war der Löwe, mit dem er einst eine Höhle "geteilt" hatte und dem er einmal einen Holzsplitter aus dem Fuß gezogen hatte. - Androclus wurde begnadigt, den Löwen erhielt er als Geschenk.
Vampire und Dämonen
Kennen Sie den Alp? Er ist ein männlicher Dämon, der in Gestalt einer Katze, aber auch anderer Tiere, erscheint um Blut und Muttermilch zu saugen. Besonders Frauen werden häufig von ihm heimgesucht, stillende Mütter sind besonders gefährdet. Häufigstes Ziel seiner Angriffe sind Schlafende.
In Malaysien soll es einen Dämon geben, den Bajang, - eine Art Vampir - der sich aus Totgeborenen entwickelt und von Zauberern beschworen werden kann um in der Gestalt einer Katze deren Feinde auszusaugen und sie mit tödlichen Krankheiten zu infizieren.
Auch in vielen indischen Regionen sowie beim bengalischen Drawiden-Stamm ist ein blutsaugendes Hexenwesen, Chordeva, bekannt. In Gestalt einer schwarzen Katze sucht es Schwache heim, leckt ihnen die Lippen und saugt ihnen dabei das Leben aus.
Der japanische Vampir, Nabeshima, erscheint ebenfalls in Katzengestalt. er würgt seine Opfer um den Ohnmächtigen schließlich das Blut auszusaugen.
Rakshasa, ist ein ebenfalls in Indien bekannter Vampir, der zur Häfte Tiger zur Hälfte Frau auf den Bäumen in der Nähe von Hinrichtungsplätzen lauert, seine Opfer aussaugt und ihre Körper verzehrt.
Rakshasa gilt als Krankheits- und Todesbote und muss sich vor Tagesanbruch in ein sicheres Versteck zurückziehen.
Einmal Junge
Noch immer ist der Mythos bzw. Irrglaube, es sei besser, eine Katze einmal Junge bekommen zu lassen weit verbreitet, obwohl es für diese Annahme keinerlei medizinische Basis gibt.
Vielmehr hat eine Kastration der Katze zahlreiche, erhebliche Vorteile. Sie lebt länger, bei freilaufenden Katzen verringert sich der Drang zu Streunen. Kastrierte Katzen markieren meist nicht, was jeder der einmal einen potenten und markierenden Kater im Hause hatte ganz sicher zu schätzen weiss und in den Tierheimen gibt es bereits mehr als genug herrenlose Katzen und Kätzchen und die meisten der Katzenjungen, die zur Welt kamen, weil die Katze doch unbedingt einmal Junge haben sollte landen leider ebenfalls dort.
Maikatzen sind die besseren Katzen
Ebenfalls ein Mythos, der zumindest bei unseren Hauskatzen vollkommen neben der Sache liegt. Im Mai geborene Katzen sind weder robuster noch anschmiegsamer oder etwa schöner als in anderen Monaten geborene Katzen.
Bei wild lebenden Katzen geht man davon aus, dass die Jungen, die um den Mai herum geboren werden, der erste Wurf des Jahres sind und somit das Muttertier vorher eine längere Ruhephase hatte und genügend Nahrung aufnehmen konnte um die Jungen optimal zu versorgen. Dadurch wird eine geringere Säuglingssterblichkeit unterstellt.




































