Hauskatze
Heilige Birmakatze
Sandkatze
Eurasischer Luchs
Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Schulversuche

Pupillenspiel

Bengalkatze

© 2016, Marcus Skupin

Vergleichen wir einmal das Pupillenspiel einer Katze mit dem unseren.

Die nach vorn gerichteten Augen der Hauskatze zeigen in der Mitte einen dunklen, meist senkrechten Schlitz, die Pupille.
Verdunkeln wir das Zimmer und lassen nach einiger Zeit helles Licht hinein, so erkennen wir, bei der Katze zunächst eine große, runde Pupille, die sich unter dem Lichteinfall schnell wieder zur Schlitzform verändert.

Durch die Pupille wird das Licht in das Auge geleitet und dringt dort an die Sehzellen. Ist es dunkel, so weiten sich die Pupillen um den Lichteinfall zu verstärken und damit genügend Licht an die Sehzellen zu leiten, um noch etwas erkennen zu können.
Bei hellem Lichteinfall hingegen könnte das Auge geschädigt werden. Die Pupille verengt sich. Damit wird der Lichteinfall auf die Netzhaut im Auge verringert und das Auge geschützt.

Wiederholen wir den Versuch mit einem Mitschüler, so lässt sich feststellen, das auch beim Menschen der Lichteinfall ins Auge durch die Pupillen gesteuert wird.

Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen dem Pupillenspiel von Mensch und Katze. - Welchen ?

Das Hören der Beute

Eine zahme Maus lässt sich leicht dazu bewegen, an Holz zu knabbern.

Trennen wir in einem Mäusekäfig den Wohnbereich vom Futterbereich ab, in dem wir ein Brettchen (oder eine Pappe) einsetzen, in das vorher kleine Schlitze gesägt wurden, beginnt die Maus meist schnell, an den Schlitzen zu knabbern um an ihr Futter zu gelangen.

Bringen wir nun eine Katze mit in den Unterricht und stellen den Mäusekäfig so auf, dass sie ihn nicht sehenn kann, so wird sie trotzdem auf das leise Knabbern der Maus sofort reagieren.

Sie nimmt eine gespannte Haltung ein, die Ohrmuscheln bewegen sich in Richtung auf das Geräusch und sobald sie die Herkunft des Geräusches festgestellt hat, wird sie sich geräuschlos an den Mäusekäfig heranschleichen.

Auf diese Weise hörten bereits ihre Vorfahren genau, wo sich eine mögliche Beute befand.

Welche Hirnhälfte für Motorik?

Um festzustellen, welche Hirnhälfte eine Katze beim "Fangen" ihrer Nahrung hauptsächlich beansprucht, kann man etwas Futter in einer länglichen Papprolle verstecken.

Die Katze wird entweder mit der rechten oder der linken Pfote versuchen, das Futter zu erhaschen. Die gegenüberliegende Hirnhälfte ist jeweils für die Steuerung verantwortlich.