Hauskatze
Heilige Birmakatze
Sandkatze
Eurasischer Luchs
Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Beutefangverhalten

Katzen sind Raubtiere (Beutegreifer), denen das Jagdverhalten überwiegend angeboren ist. Selbstverständlich muss dieses angeborene Verhaltensmuster geübt werden, weshalb junge Katzen von der Mutter zunächst tote, schließlich lebende Beutetiere zum Üben vorgelegt bekommen.

Können Katzen ihr Beutefangverhalten nicht genügend ausleben, so kann dies zu Aggressionen – auch dem Menschen gegenüber – führen. Das Spielen mit der Katze baut einen wesentlichen Teil der diesbezüglichen Triebenergie ab.

Die unterschiedlichen Katzenarten jagen übrigens auf verschiedene Weise. Sie haben sich an die Art des Lebensraumes und damit natürlich auch ihre Beute angepasst.

So jagt die Hauskatze in dem sich sich - beispielsweise im hohen Gras - an eine Maus anpirscht, Jaguare nutzen auf ähnliche Weise die Deckung in den südamerikanischen Wäldern und weibliche Löwen jagen in der Gruppe, indem sie die Beute den anderen "zutreiben". Der Gepard hingegen hetzt seine Beute, in seinem Lebensraum der Savanne, bis er sie schließlich erreicht, mit den Vorderpranken zu Boden wirft und durch Kehlbiss tötet.

Übrigens: Nicht jede Jagd ist erfolgreich. Bei Hauskatzen liegt die Erfolgsquote bei bis zu 15 Prozent.