Hauskatze
Heilige Birmakatze
Sandkatze
Eurasischer Luchs
Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Beschäftigung

Neugier und Jagd

Katze, Heilige Birma Jungtier

Cyrielle's Inuk

© Marcus Skupin

Katzen müssen beschäftigt werden. Eine Katze, die sich langweilt, wird über kurz oder lang auf "dumme Ideen" kommen und im schlechtesten Fall auch vom Menschen nicht erwünschte Verhaltensweisen an den Tag legen. Abwechslung ist bei der Beschäftigung der Katze wichtig. Für diese Abwechslung kann und muss - insbesondere bei reiner Wohnungshaltung - der Halter sorgen.

„Wenn ich mit meiner Katze spiele, bin ich nie sicher, ob ich zu ihrer Belustigung beitrage oder sie zu meiner“. (Mark Twain, 1835-1910)

Katzen sind von Natur aus neugierig. Sie lieben es, Neues zu entdecken und zu untersuchen. Kästchen, Kartons, Rascheltunnel oder Höhlen sind hervorragend geeignet um die Neugier der Katze zu befriedigen. Wenn sich in den unbekannten Gegenständen gelegentlich noch ein Leckerchen versteckt, umso besser.

Am einfachsten ist die Beschäftigung des Haustieres Katze wenn man die angeborenen Verhaltensweisen nutzt und fördert. Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist, neben der bereits erwähnten Neugier, das Jagdverhalten der Katze.

Ein leises Geräusch, eine Bewegung ... die Katze spitzt die Ohren, duckt sich, pirscht sich ganz ganz langsam heran, der Körper spannt sich, ein leichtes Zucken der Schwanzspitze und schon schiesst sie auf die vermeintliche Beute los. Wird die Kordel mit der Spielbeute jetzt hochgezogen springt "Mietze" gern hinterher und macht dabei oft lustige Kapriolen.
"Spielzeuge", die das Katzentier zur "Jagd" animieren, müssen weder aufwändig, noch teuer sein. Alles bis zur Mausgröße ist ohne Weiteres geeignet. Kleine Bällchen, Nüsse, Papier- oder Stoffkügelchen - über den Boden gerollt - werden von fast allen Katzen sofort als "Beute" akzeptiert.

Auch mit mehreren Katzen ist diese Art des Spiels eine vergnügliche Angelegenheit. Was Mensch allerdings nicht vergessen sollte, ist das er seinen Stubentigern gelegentlich natürlich ein Erfolgserlebnis gönnen muss und die Katze die Beute auch erwischen darf.

Rituale

spielendes Kätzchen

Bengalweibchen "Fanta"

© Gerrit Holzhueter

Natürlich müssen Sie Ihre Katze nicht "rund um die Uhr" bespaßen. Gerade junge Katzen werden während des Spielens schnell müde. Das Interesse lässt nach und bei den ganz Kleinen, kommt es schon mal vor, dass Sie sich umblicken und die Katze bereits schlafend auf dem Sofa liegt. Entwickeln Sie ein Gefühl dafür, wann Ihre Katze zum Spielen aufgelegt ist und wann sie ihre Ruhe braucht.

Bewährt hat sich bei Katzen ein mehr oder weniger geregelter Tagesablauf, da dieser den natürlichen Verhaltensweisen entgegenkommt. Richten sie "feste" Spielzeiten ein. Ein paar Minuten morgens und ein längerer Zeitraum am Nachmittag oder Abend sollten auch berufstätigen Katzenhaltern möglich sein. Mit der Zeit entwickelt sich ein Ritual, das der Katze Sicherheit gibt.

Zusätzliche Informationen:

Osterkatze

Spielzeug Unsere Hauskatzen sind süß wie Kuscheltiere. Man muss aber auch die Tatsache beachten, dass jede Katze ein geborener Jäger ist. Das liegt tief in ihrer Natur, daher benötigt...

Verhaltensarten Folgende Verhaltensweisen sind für den Katzenhalter interessant... Überaschende Einblicke in das Verhalten der Katzen.