Hauskatze
Heilige Birmakatze
Sandkatze
Eurasischer Luchs
Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Pflanzen

für das Freigehege

Forsythie

Forsythie

CC-Lizenz

Viele Katzenhalter und Katzenzüchter lassen ihre Katzen zumindest unter Aufsicht oder in einem gesicherten Freilauf oder Freigehege Frischluft schnuppern.

Für die Katze ist das gesund und der Mensch kann sich an vielen zusätzlichen Verhaltensweisen seiner Lieblinge erfreuen.

Robustheit ist gefragt.

Bengalweibchen

Bengalkatze

© Gerrit Holzhueter

Wichtig ist, dass die eingebrachten Pflanzen robust sind und gerade bei potenten Tieren eine gewisse Resistenz gegen Urin aufweisen. Schwache Pflanzen werden schnell "platt gelegen" und müssen dann häufiger ausgetauscht werden.

Bodenbedeckung

Zur Bodenbedeckung eignet sich grundsätzlich Rasen sowie auch eine bunte Wiesengrasmischung aus verschiedenen möglichst breithalmigen Gräsern, Wildkräutern und Klee.

Empfehlenswert ist es, unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten anzubieten. Gras/Rasen kann sich mit Natursteinen abwechseln, was eine natürliche Gestaltung ermöglicht. Falls geplant ist, die Katzen länger draussen zu halten (bei gewissen Hybriden oder gar wilden Katzenarten für eine artgerechte Haltung unverzichtbar) so kann ein Teil des Bodens mit einem Sand- / Erdegemisch ausgestattet werden um das Katzenklo zu ersetzen. Auch können flache, mit Sand oder Katzenstreu gefüllte Behälter zu diesem Zweck in den Boden "eingelassen" werden. - Eine mehrfach tägliche Reinigung versteht sich von selbst.

Solitär- und Gruppenpflanzungen

Bananenstaude

Bananenpflanze

Foto: Noblevmy / Wikipedia, CC-Lizenz

Zur Auflockerung ist es möglich winterharte Ziergräser und die verschiedenen Schilfarten zu setzen. Sie sind gut haltbar und bieten Versteckmöglichkeiten. Je weniger scharfkantig die Blätter sind, desto besser. Scharfkantige Gräser führen beim Anknabbern gelegentlich zu Verletzungen der Maulschleimhaut.

Interessant sind auch Bananenstauden, die es seit einiger Zeit in "winterharter Ausführung" gibt. Bei starkem Frost allerdings müssen die Stauden geschützt werden.

Ziergehölze (immergrün)

Hier eignet sich winterharter Bambus "+", den es in verschiedenen Arten gibt. Auch der immergrüne Schneeball "+"kann hier zum Einsatz kommen.

Ziergehölze (blühend)

Essigbaum

Essigbaum

CC-Lizenz

Wer auch Blüten im Katzenparadis wünscht, kann auf Forsythie (Forsythia) und Essigbaum (Rhus typhina) sowie Flieder (Syringa) "(+)" und die verschiedenen Arten des Roten-, Schwarzen oder Berg- Holunder (Sambucus) "(+)" zurückgreifen.

Vorsicht! Wichtiger Hinweis!

Eine Teil der oben genannten Pflanzen ist - nach Informationen der Giftpflanzendatenbak der Uni Zürich - schwach giftig "(+)" oder giftig "+".

Schwach giftig bedeutet, dass eine Vergiftung bei Aufnahme massiver Pflanzenmengen;
giftig bedeutet, dass eine Vergiftung bei Aufnahme grosser Pflanzenmengen möglich ist.

Da Katzen keine Pflanzenfresser sind und allenfalls an den Blättern knabbern werden, ist das Risiko einer Vergiftung sehr gering. Wer allerdings sicher gehen will muss auf diese Pflanzen wohl ebenfalls verzichten.

Weitere Infos zu Giftstoffen enthaltenden Pflanzen in der Rubrik Medizin -> Giftpflanzen

Blumen

sind übrigens in den seltensten Fällen geeignet, da sie in den meisten Fällen den Katzen nichts entgegenzusetzen haben und kaum lange überstehen. Hier kommt es auf einen Versuch an.
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