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Leo
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Die drei K’s – erste Variante:

Kinder, Kopfschmerzen und Katzen

In den letzten Jahren konnte festgestellt werden, dass Kinder – häufig bereits im Grundschulalter – unter starken Kopfschmerzen bis hin zur Migräne leiden. Viele von ihnen nehmen regelmäßig Schmerzmittel oder gar Psychopharmaka. Einer der wichtigen Punkte in der Entstehung dieser Kopfschmerzen spielt wiederum Stress. Kinder haben bereits sehr früh einen Wochenplan, der jeden Manager die Haare zu Berge stehen lassen würde. Abgesehen von Schule müssen sie zum Tennis, Fußball, etc., zum Singen, Instrument spielen, etc., zu Pfadfindern und anderen Gruppen, zur Logopädie, Krankengymnastik, Kieferorthopäden, etc. und die „freie Zeit„ am Wochenende ist durch Hausaufgaben und Besuche bei Verwandten verplant. Freies ungeplantes Spiel hat keinen Platz in diesen Plänen.

Kinder müssen so frühzeitig den Umgang mit Stress erfahren, müssen lernen, Nein zu sagen, selbstsicherer zu werden und sich zu entspannen. Die eigens dafür entwickelten Programme (zum Beispiel „Bleib locker„ und „Stopp den Kopfschmerz„ unterstützt durch die Techniker Krankenkasse) enthalten u.a. Bausteine zur Entspannung, Stressbewältigung, Problemlösetechniken und Selbstsicherheit.

Wenn ich diese Programme in meiner Praxis durchführe, sind natürlich für alle Kinder die Katzen auch ein Thema. Auch hier leisten sie durch ihre feinfühlige und sensible Art ihre Beiträge. Eine Katze, die – trotz der Tatsache, dass zehn aktive Kinder im Raum herumtollen – völlig locker und entspannt in ihrer Hängematte liegt, kann da zunächst Verwunderung auslösen. Die Erklärung, dass sie ihre Entspannung über eine bestimmte Art von Konzentration erzielt, lässt den Einstieg in Konzentrationsübungen, die sonst eher abgelehnt würden, völlig leicht erzeugen. Denn die Kinder sehen, dass diese Art der Technik wirklich funktioniert und wollen auch lernen, was die Katze so ganz natürlich vorlebt.



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