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Hauskatzen am Topkapi

Therapiehelfer Katze

"Würde man Menschen mit Katzen kreuzen, würde dies die Menschen veredeln, aber die Katzen herabsetzen." (Mark Twain, 1835-1910)

Katzen helfen Menschen?!

von Dipl. Psychologin Regina Lessenthin

Der Umgang mit Tieren ist für uns heute eine Selbstverständlichkeit. Am besten spiegelt sich dieses in der Werbung. Die lila Kuh ist nur für wenige Menschen eine Unbekannte. Aber auch der allein erziehende Vater aus der Kaffeewerbung unterstützt seine Botschaft wie viele andere durch einen Hund. Die Tiere sollen beim Konsumenten eine gute Stimmung auslösen und damit die Kaufbereitschaft für eben dieses Produkt erhöhen.

Wirkung von Heimtieren

Menschen und Tiere leben schon immer in einer Gemeinschaft. Tiere sind für uns schon lange nicht mehr nur Nutztiere, sondern wir betrachten sie mehr und mehr als Freund und Begleiter. Dadurch wurden zunehmend die körperlichen und seelischen Wirkungen von Tieren auf Menschen systematisch untersucht. So ist es kein Geheimnis mehr: Tiere zu Hause fördern das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen. Dabei wirken Haustiere in vielfacher Weise: pädagogisch, präventiv, psychologisch, therapeutisch. Prof. Reinhold Bergler untersuchte unter anderem die Wirkung von Heimtieren auf Kinder.

Vor allem im Bereich der Stressbewältigung bieten Heimtiere eine positive Unterstützung. Stress ist ein Belastungs-, Bewertungs- und Bewältigungsprozess. Insbesondere die alltäglichen Kleinigkeiten (daily hassles) beeinflussen den Menschen in seiner Stimmungslage, seinem Wohlbefinden und auch in seiner körperlichen Gesundheit. Durch Stress entstehen häufig so genannte psychosomatische Erkrankungen. Ein Heimtier kann uns helfen, Misserfolge in der Partnerschaft, Probleme im beruflichen Bereich, Belastungen durch Hausarbeit, Ärgernisse im Straßenverkehr, etc. besser zu bewältigen. Wir erleben neben diesen unangenehmen Situationen mehr Freude, Entspannung und Entlastung im Zusammenleben mit den Tieren und können die daily hassles leichter ausgleichen.

Ein interessanter Gedanke stammt dazu von dem amerikanischen Mediziner McCulloch. Tiere reizen zum Lachen und Spielen und würden dadurch die Ausschüttung von Endorphinen im menschlichen Gehirn anregen. Diese Endorphine helfen dem Menschen glücklicher zu sein, verringern das Schmerzempfinden und bauen Stress ab.

Übersicht

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