Hauskatze
Heilige Birmakatze
Sandkatze
Eurasischer Luchs
Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Schädliche Lebensmittel

Das Katzen kein rohes oder halb gegartes Schweinefleisch fressen sollten, dürfte zwischenzeitlich ja hinlänglich bekannt sein. Durch den Genuss besteht die Gefahr der Übertragung der Aujeszkyschen Krankheit.

Was viele Katzenbesitzer jedoch nicht wissen, ist das auch zahlreiche andere für uns Menschen unbedenkliche Lebensmittel bei Hund und Katze zu schweren Gesundheitsstörungen bis hin zu tödlich endenden Vergiftungen führen können.



Lebens- / Genussmittel Erläuterung Symtome
Avocado enthält Perzin, ein Toxin das den Herzmuskel schädigt Husten, Atemnot, steigende Herzfrequenz, Einlagerung von Wasser an Unterbauch und Hals
Gartenbohne (roh) enthält Toxin Phasin Bauchkrämpfe, blutiger Durchfall, Erbrechen, Kreislaufkollaps
Kartoffel (roh/gekeimt) enthält Toxin Solanin  
Nikotin in Zigaretten / Entwöhnungspflastern ...; die Nikotinmenge in 2 Zigaretten kann bereits tödlich sein! Atembeschwerden, Kreislaufbeschwerden, Krämpfe, Erbrechen
Schokolade enthält Theobromin, Abbau im Körper viel langsamer als beim Menschen, bereits kleine Mengen (2 Riegel) können tödlich sein; Gefahr steigt, je dunkler die Schokolade ist! Erbrechen, Übelkeit, Nervosität, Zittern
Steinobst (Aprikose, Pfirsich, Pflaume etc.) enthält die Toxine Mygdalin und Prunasin, es entwickelt sich Blausäure! Atembeschwerden, Erbrechen, Herzklopfen, Übelkeit -> führt zum Blockieren der Zellatmung
Weintrauben / Rosinen können zu Nierenversagen führen; Gefahr bei Rosinen erheblich größer Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall
Zwiebeln (rot oder weiß), in jeder Form (roh/gekocht/gebraten..) Die in der Zwiebel enthaltenen ätherischen Öle bestehen aus Schwefelverbindungen, die auf Grund ihrer Zusammensetzung zur Auflösung der roten Blutkörperchen führen. Bereits 1/2 bis 1 Zwiebel sind extrem gefährlich! Erbrechen, Durchfall. Nach wenigen Tagen zusätzlich Appetitlosigkeit, Blässe der Schleimhäute, beschleunigte Herz- und Atemfrequenz, Blut im Urin, Schwäche.
     

Bei Lebensmittelvergiftungen sollte viel Wasser gegeben werden, außerdem sollte man das Tier Erbrechen lassen (hilft nur während der ersten 30 Minuten, danach befindet sich die aufgenommene Substanz nicht mehr im Magen). Schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieser benötigt die Information was - und möglichst, welche Menge - das Tier gefressen hat.

Weitere Infos zu Vergiftungen:

Vergiftungen der Katze

giftige Pflanzen