Gepard

Falbkatze, (Felis (silvestris) libyca)

Allgemeines / Verbreitung

Oman-Falbkatze

(C) Marcus Skupin

Die afrikanische, besser: nubische Falbkatze ist die Stammmutter unserer Haus- und Rassekatzen , was durch wissenschaftliche Untersuchungen z.B. der Schädel von Haus- und Falbkatzen belegt ist. Falbkatzen können häufig in den afrikanischen Staaten, aber auch in Israel, der Osttürkei und dem Iran angetroffen werden.

Es gibt 4 Unterarten (Felis libyca libyca, Felis l. lynesi, Felis l. lowei und Felis l. ocreata) die an der Entstehung der Hauskatze beteilgt gewesen sein sollen. Die Zuordnung einzelner Individuen zu den Unterarten gestaltet sich teils schwierig; Körpergröße und Fellfärbung unterscheiden sich je nach Herkunftsort.

Über diese Unterarten hinaus werden 10 weitere Unterarten (Felis l. brockmanni, Felis l. cafra, Felis l. foxi, Felis l. griselda, Felis l. haussa, Felis l. mellandi, Felis l. sarda, Felis l. taitae, Felis l. tristrami, Felis l. ugandae) beschrieben.
Falbkatzen werden zunehmend seltener. Einer der Gründe ist die Paarung mit Hauskatzen, was zu Hybrid-Tieren führt. Auch werden durch solche Paarungen Krankheiten der Hauskatze auf die Falbkatze übertragen. Ein weiteres Problem ist die Nahrungskonkurrenz zwischen Falbkatzen und verwilderten Hauskatzen.

Natürliche Feinde der Falbkatze sind hauptsächlich wilde Hundeartige, wie z.B. Hyänenhunde, große Greifvögel und Giftschlangen.