Bei der Andenkatze (Oreailurus jacobitus) handelt es sich um eine Katzenart, die sich speziell auf die Jagd nach Bergchinchillas spezialisiert haben soll und nur in den Höhenlagen der Gebirge über der Baumgrenze angetroffen wird. Es gibt nur wenige Aufzeichnungen über Begegnungen mit diesen Tieren und kaum gesicherte biologische Informationen.
Beschreibungen erfolgten hauptsächlich anhand einiger Felle und Schädel, die in Museen aufbewahrt werden.
Die Andenkatze ist eine kleine, stämmige Katzenart. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt zwischen 58 und 64 cm zuzüglich eines 40-50 cm langen Schwanzes. Ihr Fell ist lang und gräulich, an den Flanken sieht man schwache rosettenähnliche Tupfung. Über Rücken und Brust verlaufen deutlich sichtbare, dunkle Striche. Der Schwanz weist 7-9 deutliche Querringe auf. Das Gewicht der Katzen wird auf 3-5 kg geschätzt.
Die einzigen Anhaltspunkte dafür, dass die Andenkatze nicht bereits ausgestorben ist, sind gelegentlich auftauchende Felle auf den Märkten von Buenos Aires. Beweis, aber auch eine Katastrophe, da man von einer nur geringen Anzahl lebender Exemplare ausgehen muss bei der jeder illegale Abschuss oder Fang das Ende der Art bedeuten kann.