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Hauskatzen am Topkapi

Jaguarundi (Herpailurus yagouaroundi)

Wieselkatze aus Mittelamerika

Jaguarundi

© Marcus Skupin, 2012

Der Jaguarundi (Herpailurus yagouaroundi, oft auch Felis yagouaroundi), entspricht von der Größe her etwa einer großen Hauskatze. Er ist auch unter dem Namen Wieselkatze bekannt, was sicher darauf zurückzuführen ist, das seine äußere Erscheinung weniger an eine Katze, sondern mehr an ein Wiesel erinnert.

Jaguarundis haben eine bräunlich bis gräuliche "einfarbige" Fellfärbung, mit deutlichem Agouti, die in unterschiedlichen Schattierungen vorkommt. Auch schwarze (melanistische) Exemplare sind bekannt; diese finden sich häufig in Regenwaldregionen.

Sie leben in verschiedenen Lebensräumen von sumpfigen Gegenden über trockene Dornbusch- bis hin zu Regenwäldern. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich dabei vom südlichen Texas (dort sollen sie zwischenzeitlich ausgestorben sein) über Mittelamerika bis ins nördliche Argentinien.

Die Ureinwaohner Südamerikas sollen Jaguarundis zur Jagd auf Nagetiere gezähmt haben.

Jaguarundi (Verbreitung)

Karte mit freundlicher Genehmigung von panthera.org

Jaguarundi

(C) Barbara Kahlfuß

Die Ernährung des Jaguarundi, der grundsätzlich ein Bodenjäger ist, besteht aus Kleinsäugern, Vögeln etc. Überfälle auf Haustiere (Hühner) sind recht häufig. Die Tiere schwimmen recht gut.

Nach einer Gestationsperiode von 72-75 Tagen kommen zwei bis drei Junge zur Welt, die anfänglich noch ein getupftes Fell zeigen. Jaguarundis werden - in Gefangenschaft - bis zu 15 Jahren alt.

Jaguarundi

© 2006, Marcus Skupin