 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Marguay (Leopardus wiedii) |
|
|
|
|
Der Marguay (Leopardus wiedii), ist auch als Langschwanzkatze oder Baumozelot bekannt. Durch seine Fellzeichnung mit Rosetten und leicht verlängerter Tupfung ist er nur schwer von Ozelot oder Oncille zu unterscheiden.
Langschwanzkatzen sind in Mittelamerika und Südamerika verbreitet. Sie kommen von Mexiko über Kolumbien, Venezuela, Peru, Bolivien, Brasilien bis - vereinzelt - im nördlichen Argentinien vor. Der größte zusammenhängende Lebensraum ist Brasilien. Durch ihr recht großes Verbreitungsgebiet verfügen sie über eine entsprechend große genetische Viefalt.
Durch menschliche Eingriffe, z.B. Rodungen für Ackerbau und Viehzucht verringert sich der Lebensraum des Margays fortlaufend. Derzeit wird davon ausgegangen, dass bis 2020 durch weitere Zerstörungen des amazonischen Lebensraumes eine räumliche Trennung bestehender Populationen erfolgen wird.
Die Populationsdichte des Marguay ist in seinem Verbreitungsgebiet eher niedrig. Normalerweise leben weniger als 5 Tiere auf einer Fläche von 100 Quadratkilometern. Dennoch sind in einzelnen Bereichen auch bis zu 20 Individuen auf 100 Quadratkilometern anzutreffen (de Oliveira et al.). Auffällig ist, das die Anzahl der Individuen stark von der gleichzeitigen Präsenz des Ozelot abzuhängen scheint. Wo dieser als Nahrungskonkurrent vorkommt, finden sich erheblich weniger Langschwanzkatzen.
Sie werden häufig wegen ihres schönen Fells gejagt, wie es z.B. in dem Buch von Maria Falkena-Röhrle, Die zahmen Wilden und die wilden Zahmen ... beschrieben wird.
|
|
|
|
|
Margay - Beschreibung
|
|
Druckbare Version
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |