Gepard

Puma (Puma concolor)

Allgemeines / Verbreitung

Florida Panther / Puma

(C) USFWS

Pumas (Puma concolor), auch Berglöwe oder Silberlöwe genannt, gehören trotz ihrer stattlichen Körpergröße zu den Kleinkatzen.

Sie sind nur auf dem amerikanischen Kontinent anzutreffen und dort heute überwiegend in Mittel- und Südamerika verbreitet (obwohl sie ursprünglich aus Asien eingewandert sein sollen). In Nordamerika nimmt ihre Zahl zwischenzeitlich wieder etwas zu, nachdem sie dort lange Zeit - hauptsächlich durch Viehzüchter - bedroht waren.

Durch die Verknappung ihres Lebensraumes sind sie auch in der Nähe von Städten anzutreffen. Angriffe auf Menschen sind gelegentlich vorgekommen.

Pumas bekommen ihre Jungen jeweils im Abstand von etwa 2 Jahren. Nach einer Tragzeit von 92 bis 96 Tagen werden 2-3 Junge geboren. Die Jungtiere werden von der Mutter etwa 4 bis 6 Monate lang gesäugt bevor sie entwöhnt werden.

Obwohl Pumas bereits mit einem Jahr ausgewachsen sind, tritt die Geschlechtsreife erst erheblich später ein. Weibchen werden mit etwa 2 Jahren, Männchen mit 3 Jahren geschlechtsreif.

Nach aktuelem Informationsstand wird von 6 Unterarten des Pumas ausgegangen: Puma concolor concolor, Puma concolor bangsi, Puma concolor californica, Puma concolor osgoodi, Puma concolor pearsoni sowie Puma concolor puma;


schlafender Zoo-Puma

(C) 2006, Marcus Skupin

Nahrung des Puma

Pumabeute Waschbär

Bild: Marcus Skupin

Die Ernährung des Pumas besteht hauptsächlich aus Säugetieren bis hin zur Größe eines Elches. Auch Vögel und Fische werden je nach Jahrungsangebot erbeutet. Reptilien und Aas gehören nur im Notfall zu seinem Speiseplan.

Häufigste Beute von Pumas des nördlichen Verbreitungsgebietes sind verschiedene Hirscharten. Im sülichen Verbreitungsgebiet steht der Puma in Nahrungskonkurrenz zum Jaguar. Dort weicht er häufig auf kleinere bis mittlere Beutetiere wie Agutis, Vuscachas, Mäuse, Ratten, Hörnchen, Waschbären etc. aus.

In besiedelten Gebieten erbeutet er auch Schafe und Kälber, was ihn zum Erzfeind der Farmer macht.

Pumas schleichen sich an ihre Beute an, und springen größeren Beutetieren aus kurzer Distanz auf den Rücken. Mit einem Biss in den Nacken der Beute wird diese getötet.