Jaguar
Leopard
Löwe
Schneeleopard
Tiger
Falbkatze
Goldkatze, afrikanische
Karakal
Sandkatze
Schwarzfusskatze
Serval
Andenkatze
Chilenische Waldkatze
Jaguarundi
Luchs
Marguay
Ozelot
Ozelotkatze
Pampaskatze
Puma
Salzkatze
Bengalkatze
Borneokatze
Fischkatze
Flachkopfkatze
Goldkatze, asiatische
Graukatze
Iriomotekatze
Karakal
Manul
Marmorkatze
Nebelparder
Rohrkatze
Rostkatze
Sandkatze
Luchs
Wildkatze
Schleichkatzen

Bei Ihnen handelt es sich nicht um Katzen im eigentlichen Sinne. Sie gehören zwar zu den "Katzenartigen", jedoch nicht zu den "Echten Katzen".

Gemeint sind die Schleichkatzen.

Zu den Schleichkatzen zählen z.B. die Ginsterkatze oder die Zibetkatze, deren deutsche Namen tatsächlich implizieren, es handele sich um "richtige" Katzen. Andere Arten jedoch haben so ungewöhnliche Bezeichnungen wie Musang (Manguste), Binturong, Afrikalinsang, Pardelroller, Mungo oder Erdmännchen. Die beiden letzteren sind vielen dann wieder geläufig; der Mungo als Schlangentöter (oft im Kampf mit einer Kobra abgebildet) und die possierlichen Erdmännchen nicht zuletzt aus König der Löwen.

Schleichkatzen kommen in mehr als 80 Arten vor und sind hauptsächlich dämmerungs- oder nachtaktive, schlanke und kurzbeinige Raubtiere mit scharfen, zur Hälfte einziehbaren Krallen. Sie besitzen einen spitzen Kopf und sind mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 45-60 cm etwa fuchsgroß.

Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Afrika über den Nahen Osten und Südarabien bis hin nach Südwest-Europa.

Auf Madagaskar lebt der Fossa, der die Übergangsstufe von den Schleichketzen zu den echten Katzen darstellen soll. So verfügt er z.B. über ein fast katzentypisches Gebiss und einziehbare Krallen.

Die unterschiedlichen Arten der Schleichkatzen sind auch genetisch nicht homogen. Sie weisen je nach Art zwischen 24 und 52 im diploiden Chromosomensatz auf (Gebänderter Lisang - z.B. 34 Chromosomen, Fossa - z.B. 42 Chromosomen).

Übrigens: Schleichkatzen sind recht nahe Verwandte der Hyänen.


 

Erdmännchen (C) Marcus Skupin, Welt der Katzen



Druckbare Version