Unter Parasiten werden ein- oder mehrzellige Lebewesen verstanden, die mit anderen Lebewesen eine schmarotzende Lebensgemeinschaft eingehen, d.h. die sich auf oder in einem Wirtsorganismus von diesem ernähren.
Im Gegensatz zur Symbiose, bei der beide “Lebenspartner” gewisse Vorteile von diesem Zusammenleben haben, liegt der Vorteil hier allerdings nur beim Parasiten. Für den Wirtsorganismus ist das Zusammenleben von mehr oder weniger großen Beeinträchtigungen seines Wohlbefindens geprägt, die in leichten Fällen z.B. Juckreiz, aber auch erhebliche gesundheitliche Störungen oder gar den Tod des Wirtes hervorrufen können (Parasitose).
In einigen Fällen stellt sich zwischen dem Parasiten und seinem Wirt zwar eine Art Gleichgewicht – ohne besondere Symptome - her, dieses kann jedoch jederzeit durch innere oder äußere Umstände gestört werden und dann zu den bereits erwähnten Beeinträchtigungen führen. Für den Parasiten besteht in diesen Fällen das Risiko abzusterben oder ausgeschieden zu werden.
Je nach Art der Parasiten lassen diese sich in eine von zwei Gruppen einteilen.
Von Ektoparasiten spricht man dann, wenn der Parasit sich auf der Körperhülle des Wirtes aufhält. Hierzu zählen auch Parasiten, die in den Körperöffnungen der Katze (Augen, Nase, Ohren etc.) leben.
Alle bei Katzen relevanten Ektoparasiten sind den Gliederfüsslern (Arthropoden) zuzuordnen. In Frage kommen hier Flöhe, Milben, Haarlinge und Zecken.
Die zweite Art möglicher Parasiten sind die Endoparasiten, die im Körper des Wirtes leben. Mögliche Schmarotzer sind entweder Würmer (Band- und Spulwürmer) oder Protozoen; Einzeller wie z. B. Toxoplasma gondei oder Isospora felis die zu Erkrankungen des Darms mit Durchfall, Fieber etc. führen können.
|