Hauskatze
Heilige Birmakatze
Sandkatze
Eurasischer Luchs
Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Bengalkatze (Prionailurus bengalensis)

Die Bengalkatze

Felis bengalensis

Bengalkatze (Wildform), felis bengalensis

(C) Ehel. Dennler, Cattery v.d. Rheinaue

  • Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
  • Familie: Katzen (Felidae)
  • Unterfamilie: Kleinkatzen (Felinae)
  • Gattung: Prionailurus
  • Art: Bengalkatze

Asiatin mit weiter Verbreitung

Die Bengalkatze (Prionailurus bengalensis), oft auch als (Felis bengalensis) bezeichnet, ist eine südost-asiatische Katzenart, die einen weiten Lebensraum bevölkert. Die Bengalkatze wiegt zwischen 3 und 7 kg. und erreicht eine Größe von 70-150 cm, wovon etwa 25-40 cm auf den Schwanz entfallen.

Bengalkatzen kommen sowohl in tropischen Regenwälden, als auch im Gebirge bis unterhalb der Schneegrenze, in Halbwüsten und gemäßigten Wäldern vor. Selbst in Kulturlandschaften wie z.B. Kaffeeplantagen in Südindien (U. Karanth, 1993) sind sie gelegentlich anzutreffen. Steppengegenden und wüstenähnliches Terrain ohne Vegetation werden allerdings gemieden.

Die Katzen sind gute Schwimmer und können auch auf kleineren Inseln angetroffen werden.

Die Bengalkatze wird heute gelegentlich zur Zucht "wild" aussehender Rassekatzen eingesetzt, die als Rassebezeichnung ebenfalls "Bengalkatzen" genannt werden. Auch in ihrem natürlichen Lebensraum kommen Verpaarungen mit Hauskatzen vor (Hepner und Sludskii, 1972). Zur Unterscheidung der wilden Katzenart von der Hauskatzenrasse werden die Wildtiere oft als ALC (= Asiatic Leopard Cat) bezeichnet.

Bengalkatze (Verbreitung)

Karte mit freundlicher Genehmigung von panthera.org

Bengalkatze (Felis bengalensis)

© 2013 Welt der Katzen / Abbildung nach "The natural history of the felinae", Naturgeschichte der Felinae" von Sir William Jardine, 1834

Chin. Rotbauchunke

Foto: Marcus Skupin, 2011

Bengalkatzen sind hauptsächlich nachtaktive Tiere, die sich von Kleinsäugern, Vögeln, Reptilien und Fischen ernähren.

Nach einer Gestationsperiode von 56-72 Tagen (im Durchschnitt von 66 Tagen) werden zwei bis drei Jungtiere in einem Versteck, z.B. einem hohlen Baum, einer kleinen Höhle oder ähnlichem geboren. Die Jungtiere öffnen ihre Augen mit etwa 10 Tagen.

Die als Amurkatze (Prionailurus bengalensis euptilurus) bezeichnete Unterart der Bengalkatze wirft nach 67 bis 70 Tagen im Schnitt 2 bis 4 Junge.

Die Bengalkatze wurde wegen ihres Felles bejagt. Wie auch die Felle vieler anderer Kleinkatzenarten kamen Bengalkatzenfelle unter der Bezeichnung Leoparden- oder Pantherfelle in den Pelz-Handel.

Bengalkatze - Statistik Kopf-Rumpf-Länge: bis 110 cm Schwanzlänge: 25 - 40 cm Schulterhöhe: Gewicht: 3 bis 7 kg Geschlechtsreife: Tragzeit: 56 bis 72 Tage Wurfstärke: 2 bis 4 Paarung: zum Teil saisonal (in der Natur)...

Bengalkatze - Unterarten Nach derzeitigem Kenntnisstand existieren insgesamt 10 Unterarten der Bengalkatze, nämlich Prionailurus bengalensis bengalensis Prionailurus bengalensis borneoensis Prionailurus bengalensis chinen...