Hauskatze
Heilige Birmakatze
Sandkatze
Eurasischer Luchs
Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Katzenfelle

Pelzhandel

Ein äußerst trauriges Kapitel (nicht nur) aus der Welt der Katzen ist der Handel mit Katzenfellen und deren Verarbeitung in der Pelzindustrie. Obwohl das Tragen von Pelzen in der heutigen Zeit und der modernen Gesellschaft keinerlei Berechtigung (mehr) hat, werden noch immer zahlreiche Tiere grausam für die Mode und die Eitelkeit einzelner getötet.

Die folgenden Informationen stammen zum Teil aus der deutschen Wikipedia. Dort finden sich auch Infos zu den weiteren Tierarten, die für die menschliche Eitelkeit ihr Leben lassen müssen.

Was versteht man unter Pelz?

Lagerliste

D. Kölner, 1903

Als Pelz wird das Fell von Säugetieren sowie das daraus gearbeitete Kleidungsstück bezeichnet. Felle bestehen aus der Tierhaut mit dicht stehenden Haaren. Werden Felle zu Pelzen verarbeitet, im Kürschnerdeutsch: "veredelt", spricht man von Rauchwaren (österreichisch: Rauwaren).

Unter Pelztieren versteht man Wildtiere, die ein für die Herstellung von Bekleidung verwendbares Fell haben und - im Falle der Katzen - zur Fleisch und Pelzgewinnung gejagt werden.

Katzenfelle lassen sich in der Regel am kammartig abstehenden Grotzen (der Fellmitte) erkennen, indem man das Fell quer zur Haarrichtung knickt.

Neben den Fellen von Hauskatzen hat die Pelzindustrie kaum eine wilde Katzenart verschont. Die Felle wilder Kleinkatzen wurden ebenso verarbeitet wie die der Großkatzenarten. Auch die Felle einiger Arten der Schleichkatzen werden in der Pelzindustrie verwendet.

Vermarktungsverbot von Fellen

Nach den in der BR Deutschland geltenden gesetzlichen Vorschriften (WA, BNatSchG und EU-Verordnungen) ist die Vermarktung der Felle von Katzen grundsätzlich verboten.

Auch Felle aus Erbschaften etc. dürfen grundsätzlich nicht verkauft werden. In Ausnahmefällen ist eine CITES-Bescheinigung erforderlich. Einzelheiten finden sich auf den Internetseiten des Bundesamtes für den Naturschutz (BfN).

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