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Ernährung

Jaguar

© Marcus Skupin, 2007

Die Nahrung des Jaguars besteht heute aus Wildschweinen, Tapiren, Rehwild, Affen, Bodenvögeln sowie auch See- Schildkröteneiern, die sie gelegentlich aus dem Sand ausgraben. Untersuchungen haben ergeben, dass Jaguare eigentlich alles fressen, was sie fangen können und so verwundert es nicht, dass über 80 verschiedene Tierarten in ihren Mägen gefunden wurden.

Besteht die Nahrung des Jaguars heute also aus eher kleineren Tieren, gehen Wissenschaftler davon aus, dass dies in der Vergangenheit anders war. Früher lebten in den Wäldern und Savannen Zentralamerikas Mastodons, Riesengürteltiere, Riesenfaultiere und auch Nashörner. Die Größe und Kraft dieser Tierarten könnte die Erklärung für die kräftige Statur des Jaguars sein, die er zum Bezwingen der heute vorkommenden Beute kaum benötigt.

Der Jaguar ist ein Pirschjäger, der sich langsam an seine Beute heranbewegt oder im Hinterhalt lauert. Im Gegensatz zu allen anderen Katzenarten, die ihre Beute durch Kehl- oder Nackenbiss töten, bevorzugt der Jaguar das Durchbohren des Schädels (*1).

Durch die Ausbreitung des Menschen und seiner Farmen, sowie den damit verbundenen Rückgang seines natürlichen Lebensraumes wird häufig auch Vieh gerissen.
In die Enge getrieben kommen auch Übergriffe auf Menschen vor.

Quellen:

(*1) A Guide to the Carnivores of Central America: Natural History, Ecology, and ...
von Carlos L. de la Rosa, Claudia C. Nocke, 2000