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FIP

Feline Infektiöse Peritonitis

Bei der FIP (Bauchwassersucht) handelt es sich um eine Viruserkrankung. Es gibt zwei grundsätzliche Formen, die trockene und die feuchte Bauchwassersucht. Es ist auch möglich, dass sich die typische Flüssigkeitsansammlung (gelblich) nicht im Bauch- sondern im Brustraum der Katzen findet.

Es wird heute davon ausgegangen, dass Auslöser eine Mutation des Coronavirus ist, die z.B. bei Stress der Katze ausgelöst wird. Coronaviren sind in der nicht mutierten Form oft Auslöser für Durchfall der Katze. Die meisten Katzen sind bereits mit diesem Virus in Kontakt gekommen. Der Viruskontakt ist im Blut nachweisbar (Antikörperbestimmung), die Zahl der Antikörper wird durch einen Titerwert, z.B. 1:100 ausgedrückt. Ein festgestellter Titer lässt leider noch keinerlei Aussage darüber zu, ob die Katze an FIP erkrankt ist, sondern gibt lediglich Auskunft darüber, ob die Katze Viruskontakt (das ist wahrscheinlich die harmlose Variante des Coronavirus) hatte. Zur Erhärtung einer Vermutung auf FIP wären neben Festststellungen zum Allgemeinzustand der Katze umfangreiche Blutuntersuchungen nötig (Großes Blutbild). Eine zweifelsfreie Diagnose lässt sich bisher nur am toten Tier vornehmen.

Die teils unspezifischen Symptome einer FIP treffen auch auf andere, mögliche Erkrankungen der Katze wie beispielsweise Amyloidose zu, was eine Diagnose - insbesondere bei der trockenen Form der FIP - erschwert.

Eine ausgebrochene FIP-Infektion verläuft tödlich. Meist sind Jungtiere betroffen.

Es existiert eine "Impfung" bei der der Impfstoff in die Nase getröpfelt wird. Diese Impfung ist jedoch sehr umstritten.

weiterführende Informationen:

Fischer, Yvonne; Dissertation 2012 zum Thema FIP

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