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Engel der Himmelsrichtungen

Die Himmelsrichtungen entsprechen den Kardinalpunkten, die den Himmel in vier gleiche Quadranten teilen. Die Himmelsgegenden (plagae cardinales).

Den vier Himmelsrichtungen sind die folgenden Engel zugeordnet, die an einem Sonntag zur Stunde der Sonne beschworen werden können:

Osten

Alimiel, Gabriel, Borachiel, Lebes, Hellison (AGBLH)

Westen

Alphariza, Genon, Geron, Armon, Gereinon (AGGAG)

Norden

Eliphamasai, Gelomiros, Gedobonai, Saranana, Elomnia (EGGSE)

Süden

Barchiel, Gediel, Deliel, Captiel (BGDC)

Die vier Weltgegenden

Mit den Himmelsrichtungen in Verbindung stehen die vier Weltgegenden (plague mundi), die beispielsweise auf die römische Sonnenuhr zurückgeführt werden können. Besonderheit dieser Uhr ist die unterschiedliche Länge der einzelnen Stunden. Der Sonnenhöchststand fiel auf 6 Uhr.

Die Gebiete, über denen die Sonne nie sichtbar war, ist "plaga septentrionis", der Norden. Ausgehend vom Sonnenaufgang (der Zählweise römischer Sonnenuhren) ergab sich die aufgehende Sonne für die ersten vier Stunden des Tages. Dieser Bereich wurde plaga orientalis (Orient) genannt. Die Stunden 5 bis 8 entsprechen der Gegend des Mittags (plaga meridiana) und von der 9. bis zur 12. Stunde, der Zeit der untergehenden Sonne ergab sich plaga occidentalis, der Okzident.

Die Weltgegenden werden von den Engeln Uriel, Kadmiel, Zephoriel und Daroniel (UKZD) geschützt.

Quellen:

[1] Waite, A.E.: Ceremonial Magic, S. 75