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Komfortverhalten der Katze

von Marcus Skupin | Welt der Katzen
veröffentlicht am 31. März 2013 (Stand: 04. April 2020)

Die Körperpflege

Birmakatzen-Kuschelstunde

Birmakatzen-Kuschelstunde

© Marcus Skupin

Unter dem Komfortverhalten der Katze wird hauptsächlich die Körperpflege (Grooming) verstanden, die allein oder bei in Gruppen lebenden Tieren (Löwen, viele Hauskatzen) durch Mitglieder der Gruppe erfolgt. Vielfach kann ein gegenseitiges Putzen und Lecken, insbesondere des Kopfes / Gesichtes beobachtet werden. Die gegenseitige Körperpflege fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe nicht zuletzt in dem sich die Tiere hierbei gegenseitig markieren. Meist wird dieses Verhalten während einer Ruhephase ausgeübt.

Die Dauer des Komfortverhaltens "Körperpflege" ist unter anderem von der Größe der Katzenart, aber auch von Felllänge oder äußeren Umständen (Regenguss, blutige Nahrung) abhängig. Großkatzen putzen sich verhältnismäßig wenig, während kleine Katzenarten (... auch die Hauskatze) einen Hang dazu haben, sich deutlich länger zu putzen. Es erscheint einleuchtend, dass wilde oder wild lebende Katzen ihre Zeit anders einteilen müssen, als in relativer Sicherheit lebende Hauskatzen. Im täglichen Kampf ums Überleben ist halt weniger Platz für "Komfort".

Die Fell- und Körperpflege der Katzen dient neben der Festigung der sozialen Kontakte und der Reinigung des Fells auch der Anregung von Talgdrüsen und Durchblutung sowie dem Abbau von Stress. Weiterer positiver Aspekt ist, dass die Tiere sich dadurch an heißen Tagen eine gewisse Kühlung verschaffen.

Auch das wohlige Räkeln auf einer warmen Heizung (früher meist am Ofen) oder gerade im Frühjahr oder Sommer an einem sonnigen Liegeplatz in den ersten, warmen Sonnenstrahlen ist Teil des Komfortverhaltens der Katze. Zum Komfortverhalten zählen zudem das Gähnen, das Wetzen der Krallen, das Strecken und Dehnen des Körpers oder ein Bad in Sand oder (seltener) Wasser.

Liebe ist das höchste Gut der Welt! Wo Du sie findest, halte sie fest - denn ohne sie kannst Du nicht leben.

Marcus Skupin, 1982

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