Knickschwanz

Knickschwanz

Schwanzabknickung oder -verkrümmung variablen Grades, oft verbunden mit weiteren Veränderungen im Bereich der kaudalen Wirbelsäule.


Vom Knickschwanz ist meist das hintere Drittel des Schwanzes betroffen. Der Defekt wird monogen rezessiv vererbt, d.h. es ist nur ein Gen betroffen und eine Weitergabe der genetischen Veranlagung zum Knickschwanz kann - wegen des rezessiven Erbgangs - verdeckt erfolgen. Sichtbar wird der Defekt nur dann, wenn beide Elternteile das entsprechende Allel an ihre Jungen weitergeben.

Auch wenn im Regelfall eine Katze durch einen Knickschwanz nicht weiter beeinträchtigt wird, sollen in der Rassekatzenzucht Elterntiere bei denen ein Knickschwanz beim Nachwuchs vorgekommen ist, nicht weiter zur Zucht eingesetzt werden. Das auch Geschwister - selbst wenn sie selbst keinen Knickschanz aufweisen - von Katzen mit Knickschwanz nicht zur Zucht eingesetzt werden dürfen, sollte sich von selbst verstehen.

Eine Katze mit Knickschwanz ist als Zuchttier nicht geeignet. Auf Ausstellungen dürfen sie mit der Note "vorzüglich" nicht beurteilt werden.

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