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Glossar - A

ABC´s - Alien Big Cats?

ABC ist die Abkürzung für sogenannte "Alien Big Cats", also für "Fremde Grosskatzen".
Gemeint sind hier in einem Gebiet lebende Grosskatzen, die dort eigentlich nicht vorkommen dürften und es "natürlich" auch nicht tun.
Die Bezeichnung geht im engeren Sinne - auf die Vermutung zurück, auf den britischen Inseln, hauptsächlich in Schottland, könnten große, schwarze Wildkatzen - eine Art Panther leben, die aus prähistorischer Zeit übriggeblieben sind. Der Begriff gehört in diesem Zusammenhang in die Kryptozoologie.

Im weiteren Sinne werden unter ABC´s auch ehemals als Haustiere und dann - wegen einer Gesetzesänderung in Großbritannien zwischen 1976 und 1981 - ausgesetzte größere Katzenarten wie z.B. Pumas verstanden, die auf den britischen Inseln eigentlich nicht vorkommen, dort aber überlebt haben und gelegentlich gesichtet werden sollen.

Abhaaren?

Unter Abhaaren versteht man das Abstossen toter Haare. Verstärkt haaren Katzen im Fellwechsel (Sommer- / Winterfell) ab.

Abzeichen?

Unter den Abzeichen oder auch Points einer Katze wird die Ausfärbung des Fells an bestimmten Stellen des Körpers, nämlich Gesicht und Ohren (Maske), Beinen, Schwanz und Hoden verstanden. Typische Vertreter von Katzen mit Points sind Siam- und Heilige Birmakatze.

Adult?

erwachsene bzw. geschlechtsreife Tiere werden als adult bezeichnet.

Agouti?

Als Agouti wird eine wildfarbene Fellfärbung bezeichnet, bei der sich beim einzelnen Haar helle (gelbliche) und dunkle (bräunliche) Bereiche (=Bänderung) finden.

Agroforstsystem?

Ein Agroforstsystem verbindet landwirtschaftliche mit forstwirtschaftlichen Komponenten, indem beispielsweise zwischen Feldern Baumreihen angepflanzt werden.

Ailurophobie?

Unter Ailurophobie wird die Angst vor Katzen verstanden, eine Angststörung die überwiegend bei Männern auftritt und von dem britischen Verhaltensforscher Desmond Morris mit einem unterdrückten Sexualtrieb in Verbindung gebracht wurde.

Wer unter der Angst vor Katzen leidet, wird im Regelfall jeden Kontakt zu Katzen meiden. Die körperlichen Reaktionen dieser Angststörung entsprechen denen auf reale Bedrohungen. So lässt sich bei ailurophoben Menschen beispielsweise das Weiten der Pupillen, erhöhte Muskelanspannung und erhöhter Blutdruck feststellen. Auch ist oft eine erhöhte Herzfrequenz messbar. Hinzu kommen Schwitzen, Zittern oder Schwindelgefühle.

Die Ailurophobie kann sich sowohl auf bestimmte Gruppen von Katzen, wie beispielsweise auf getigerte oder weisse Katzen, wie auch auf alle Katzen, beziehen.

ALC?

= Asiatic Leopard Cat; Wildform der Bengalkatze (Felis bengalensis).

Allergie?

Auslöser von Allergien durch Katzen ist das Allergen Fel-D1 im Speichel der Katze.

Katzenallergie

Allel?

Allele sind mögliche "Schalterstellungen" von Genen, die sich jeweils am identischen Genort (Locus) eines Chromosoms befinden. Sie werden mit Buchstaben bezeichnet. Diese Buchstaben gehen auf die Merkmale zurück, die durch dieses Allel hervorgerufen werden. Ein Großbuchstabe zeigt die Dominanz des Allels an. Um das Vorhandensein des Normalgens der Katze (Wildform) zu verdeutlichen, wird dieses zumeist mit einem "+" gekennzeichnet. Bei den anderen Allelen handelt es sich jeweils um Mutationen.

Beispiel: Die Wildform der Behaarung der Katze ist kurzes Haar. Kurzhaar wird dominant vererbt. Der Gencode für ein entsprechendes Allel lautet "L+". Langhaarkatzen (auch Halblanghaar) besitzen hingegen mutierte Allele mit dem Gencode "ll".

Allen'sche Regel?

Nach der Allen'schen Regel ist die Ausprägung von Ohren, Extremitäten und Schwanz (Körperanhänge) verwandter Arten von den klimatischen Bedingungen des Lebensraums abhängig.

Arten aus warmen Klimazonen haben größere Körperanhänge um durch eine größere Oberfläche eine bessere Kühlung zu erreichen.

Bei Arten aus kalten Klimazonen hingegen sind die Körperanhänge meist klein um den Wärmeverlust möglichst gering zu halten.

Alpha-Tier?

Ein Alphatier ist das erste Tier einer Gruppe. Es nimmt den höchsten Rang ein. Bei Tierarten, die Rudel bilden wird es auch als Leittier bezeichnet.

Aminosäure?

Baustein der Proteine. Es kommen 20 Aminosäuren in der Natur vor. Dies sind:

01. Alanin (ala, a)
02. Arginin (arg, r)
03. Asparagin (asn, n)
04. Asparaginsäure (asp, d)
05. Cystein (cys, c)
06. Glutamin (gln, q)
07. Glutaminsäure (glu, e)
08. Glycin (gly, g)
09. Histidin (his, h)
10. Isoleucin (ile, i)
11. Leucin (leu, l)
12. Lysin (lys, k)
13. Methionin (met,m)
14. Phenylalanin (phe, f)
15. Prolin (pro, p)
16. Serin (ser, s)
17. Threonin (thr, t)
18. Thryptophan (trp, w)
19. Tyrosin (tyr, y)
20. Valin (val, v)

Amyloidose?

Krankhafte Anreicherung von Proteinen (Amyloid) im Körper überwiegend erwachsener Katzen. Die Amyloide können sich an den Organen (meist Niere oder Leber) der Katze ablagern und damit Funktionsstörungen hervorrufen. Es treten unspezifizierte Symptome wie Freßunlust und damit verbunden Abmagerung und Lethargie auf.
Eine zuverlässige Diagnose der Amyloidose ist kaum möglich. Zuverlässig kann die erbliche Erkrankung bisher nur am toten Tier diagnostiziert werden. Erbgang vermutlich autosomal rezessiv.

Amyloidose ist nicht heilbar. Ein Gentest existiert derzeit nicht. Wegen der ähnlichen Symptome ist davon auszugehen, dass Amyloidose vielfach als mögliche FIP diagnostiziert wird.

Weitere Einzelheiten





Analduft?

Der Analduft spielt insbesondere bei geschlechtsbereiten Katzen ein Rolle. Er wird durch die sogenannten Analbeutel erzeugt, die an der Innenseite des Afters enden. Das Beschnüffeln des Afters ist Bestandteil der Chemokommunikation und verrät z.B. dem Kater ob das Weibchen paarungsbereit ist.

Art?

Unter einer Art versteht man eine Gruppe natürlicher Populationen, die sich untereinander natürlich fortpflanzen und von anderen derartigen Gruppen isoliert sind. Einzelheiten im Artikel Arten, Unterarten, Rassen der Rubrik Taxonomie.

Arthrose?

Arthrose ist die Abnutzung oder Verknöcherung eines Gelenks

Automatismus?

Begriff aus der Etholgie. - Unter einem Automatismus wird ein angeborenes Verhalten verstanden, das ohne einen besonderen äußeren Reiz (Auslöser) abläuft. Typisches Bespiel ist das Atmen.

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