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Mystik | Magie der Katze

Kosmisches Gleichgewicht

Symbolik

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© Marcus Skupin

Das Leben auf der Erde steht in einer dauerhaften Verbindung zueinander. Im Netz des Lebens ist alles miteinander verwoben und bildet im Ursprung ein harmonisches Gleichgewicht.
Eine Störung des Gleichgewichtes kann extreme Auswirkungen haben, die wir heute beispielsweise (Umwelt-)Katastrophen nennen, die in früherer Zeit häufig als Plagen bezeichnet wurden und die negative - auf Dauer gar zerstörerische Veränderungen - des gesamten Kosmos mit sich bringen können.

Seelen und Geistwesen

Die Verbindung aller Lebensformen besteht weniger auf körperlicher, sondern vielmehr auf einer geistigen (seelischen) Ebene. Menschen, Tiere und Pflanzen sogar "tote" Gegenstände, wie Meere, Flüsse, Felsen und Steine unserer Welt verfügen über eine besondere Energieform, die Seele. Während das Körperliche nach dem Tod des Organismus oder dem Zerfall des Materials in der bisherigen Form endet, bleibt die Seele erhalten.

Den Seelen ist es möglich, die uns bekannte Welt zu verlassen und in eine geistige Parallelwelt zu wechseln, in der neben ihnen (den Seelen) auch Natur- und Totengeister, Dämonen und andere Geistwesen agieren, die das Leben beeinflussen (können).

Doch auch lebende Organismen, wie Menschen und Tiere verfügen grundsätzlich über die Möglichkeit, ihren Geist, die Seele in die Wirklichkeitsebene einer Parallelwelt zu bewegen, mit Geistwesen und Seelen Kontakt aufzunehmen und mit ihnen zu kommunizieren. Um sich bewusst zwischen den Welten zu bewegen, bedarf es einer medialen Veranlagung, die vom Grundsatz her in jedem Lebewesen vorhanden ist, auch wenn sie den meisten nicht bewusst ist. Wir können diese Fähigkeit jedoch stärken, indem wir sie uns bewusst machen.

Träume und Visionen beispielsweise stellen Möglichkeiten dar, in eine andere Wirklichkeitsebene vorzudringen.

Schamanen und Seelenreisende

Als Mittler zwischen den verschiedenen Welten treten in zahlreichen Kulturen Schamanen auf. Sie bedienen sich der Trance, die durch rythmische Trommelschläge oder durch bestimmte Substanzen herbeigeführt wird, um die physische Wirklichkeitsebene zu verlassen und bewusst eine Seelenreise in eine andere Ebene anzutreten.

Der Kosmos der Schamanen ist in mehrere vertikale Ebenen strukturiert. So existieren die Oberwelt der Götter und der höheren Geistwesen, die Mittelwelt der Menschen, Tiere und Pflanzen und die Unterwelt der Toten, Schatten und bösen Geister.
Die verschiedenen Ebenen sind durchlässig und im Gegensatz zur christlichen Religion (dort: Himmel, Erde und Hölle), wertneutral.
Die Schamanen sind traditionell eng mit der Gemeinschaft verbunden aus der sie stammen und ihre Aufgabe besteht darin, diese Gemeinschaft zu schützen und zu erhalten.

Schamanen verfügen über Schutz- und Hilfsgeister, die sie bei ihrer Aufgabe unterstützen. Diese Geister (spirits) haben oft eine tierische Form und werden als Krafttiere bezeichnet. Neben den Krafttieren, die eine persönliche Beziehung zum Schamanen haben, gibt es noch Helfertiere, die ihn nur eine bestimmte Zeit oder z.B. bei einer besonderen Aufgabe unterstützen. Helfertiere haben keine persönliche Bindung zum Menschen. Haben sie ihre Aufgabe erfüllt, so ziehen sie weiter und helfen einem anderen Menschen, der ihre Eigenschaften benötigt.
Nicht nur Schamanen, jeder von uns ist aufgrund der bereits erwähnten - allgemein bestehenden - medialen Veranlagung mit einem Krafttier verbunden, auch wenn die meisten Menschen nichts von diesem Krafttier wissen. Wir können unserem Krafttier jederzeit begegnen. Dafür müssen wir uns lediglich auf die in uns schlummernden, medialen Fähigkeiten einlassen. Je mehr wir uns mit unserem Krafttier beschäftigen, desto stärker wird die gegenseitige Bindung.

Krafttiere und Helfertiere

Krafttiere sind Schutzgeister. Sie leiten und begleiten unsere Seele, wenn diese sich auf einer parallelen Wirklichkeitsebene bewegt.

Dabei unterstützen sie uns Menschen; zeigen uns, ob wir uns im Gleichgewicht befinden. Wir können an ihren Eigenschaften, Fähigkeiten und Kräften teilhaben und diese nutzen, wenn wir sie benötigen. Krafttiere warnen und schützen uns vor Gefahren und sind sogar in der Lage heilend einzugreifen, wenn das nötig sein sollte. Mit welchen seiner Fähigkeiten unser Krafttier uns unterstützen wird ist keinesfalls immer offenkundig, sondern offenbart sich teils erst auf den zweiten Blick. Auch dies ist ein Grund, weshalb wir uns möglichst viel mit ihm beschäftigen sollten. Je besser wir unser Krafttier kennen (lernen) desto eher verstehen wir auch die Botschaft, die es uns vermitteln möchte.

Katzenartige Krafttiere

Es gibt mehrere katzenartige Krafttiere. Je nach Region kommen der afrikanische Löwe sowie der Gepard, der amerikanische Puma sowie der südamerikanische Jaguar, der asiatische Tiger und der eurasische Luchs als Krafttiere vor. Zudem ist der kosmopolitische Leopard, gelegentlich auch in der Form des melanistischen Panther, als Krafttier anzutreffen.

Als weiterer Felide ist zudem die Katze als Krafttier anzutreffen. Auch wenn Krafttiere meistens Wildtiere sind, so kommen in Einzelfällen auch Haustiere als Krafttiere vor. Die Katze, die sich im Laufe der Jahrtausende an ein Leben in der Nähe des Menschen angepasst und damit sozusagen selbst domestiziert hat, stellt eine Art Bindeglied zwischen Wild- und Haustieren dar. Trotz der seelischen Nähe zu den Menschen hat sie sich ihre ursprüngliche Lebensweise als Jägerin weitestgehend bewahrt.

Krafttier Gepard

Krafttier Gepard

Der Gepard gehört weder zu den Großkatzen noch zu den Kleinkatzen, was im Katzenreich einzigeartig ist. Er ist zudem die einzige Art in der Gattung Acinonyx und recht nah mit dem Puma verwandt. Ge...

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Krafttier Jaguar

Der Jaguar ist die einzige Großkatze der Neuen Welt und drittgrößte Katzenart nach Tiger und Löwe. Er ist von gedrungener Statur, mit kräftigem, gerundeten Kopf. Neben der häufigen, gelblich-sandig...

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Krafttier Katze

Die Katze stammt von der Falbkatze ab. Sie ist heute weltweit verbreitet und hat eine lebhafte Vergangenheit. Galt sie einst im Alten Ägypten als Göttin (das ist sie streng genommen auch heute noch...

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Krafttier Leopard

Der Leopard ist die am weitesten verbreitete Großkatze. Er ist ein Kosmopolit, der einzelgängerisch lebt und je nach Lebensraum eine Körperlänge zwischen 90 und 190 cm erreichen kann. Dabei steht d...

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Krafttier Löwe

Während die meisten Katzen eher Einzelgänger sind, lebt der Löwe im Familienverbund. Ein Löwenrudel besteht aus bis zu 40 Tieren. Der Löwe gilt als König der Tiere. Sein Gebrüll ist über viele Kilo...

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Krafttier Luchs

Der Luchs ist die größte wild lebende Katzenart in Europa. Typische Kennzeichen des Luchs sind die spitzen Ohrbüschel, sein Backenbart und der kurze Schwanz. Luchse haben relativ lange Beine. Ihre ...

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Krafttier Puma

Pumas haben viele Namen. So werden sie auch als Berglöwe oder Silberlöwe und als Floridapanther bezeichnet. Der Puma ist trotz seiner Körpergröße eine Kleinkatze und kommt insbesondere in Mittel- u...

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Krafttier Tiger

Der Tiger ist die größte Katzenart der Erde. Die gestreiften Katze kommen im tropischen Regenwald ebenso vor wie in den Wäldern Zentralasiens. Tiger gelten als Herrscher des asiatischen Dschungels....

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FELIS (Le chat)

"Von dem Nutzen dieses Thieres lässt sich nicht viel sagen. Es ist zwar in unsern Häusern gewissermassen nothwendig geworden. Aber die blosse Liebhaberey für eine Katze kann man um so weniger entschuldigen, als diese in der That oft ein wahrhaft gefährlicher Feind für ihren Besitzer werden kann.

Es lässt sich an den traurigen Beyspielen, die man von der Tücke und Grausamkeit der Katze erzählt, im Ganzen nicht zweifeln, und nicht minder ausgemacht scheint es, dass viele Theile der Katze, selbst ihr Odem und ihre Ausdünstung für den Menschen ein gefährliches Gift enthalten.
Schon manche blinde Liebhaber dieses Thieres, die ihm in Schlafgemächer und selbst Bettstellen einen ungehinderten Zutritt gestatteten, sollen ihre Vorliebe mit einem frühen Tode gebüsst haben."

Naturhistorische Beschreibung der Säugthiere, Band 1 nach Buffon, bearbeitet von Karl Schmid, 1814

Bastet

Bastet

© 2012, Marcus Skupin

In früheren Zeiten, im Alten Ägypten war die Katze nicht nur als Mäusefänger beliebt. Sie hatte vielmehr einen göttlichen Status, was nicht zuletzt durch die zahlreichen Gottheiten bezeugt wird, die mit kätzischen Attributen ausgestattet wurden.

Liebe ist das höchste Gut der Welt! Wo Du sie findest, halte sie fest - denn ohne sie kannst Du nicht leben.

Marcus Skupin, 1982

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